Stiftung Auffangeinrichtung BVG
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Compliance

Klare Funktionentrennung und externe Vermögensverwaltung

Die Anlageorganisation der Stiftung Auffangeinrichtung BVG unterscheidet zwischen den Funktionen „Festlegen der Grundsätze“, „operative Umsetzung“ und „Überwachung“.

Die Grundsätze und die Mandatsvergabe werden vom Stiftungsrat und vom Anlageausschuss festgelegt.

Die Geschäftsstelle setzt die von Stiftungsrat und Anlageausschuss getroffenen Entscheide in Zusammenarbeit mit den Partnern im Kapitalanlagebereich um bzw. sorgt für deren Umsetzung und überwacht die Umsetzung.

Der Entscheid, welche Wertschriften gekauft oder verkauft werden, wird grundsätzlich durch externe Portfoliomanager gefällt.

Die gesamte Anlagetätigkeit wird mit Unterstützung externer Controller überwacht.

Anlagegrundsätze

  1. Die Bewirtschaftung des Vermögens der Auffangeinrichtung erfolgt im Interesse der Destinatäre.
  2. Die Auffangeinrichtung investiert nur dort, wo das Anlagerisiko auch unter Berücksichtigung der Umsetzungskosten durch eine ökonomisch erklärbare Risikoprämie entschädigt wird.
  3. Das Risikomanagement der Auffangeinrichtung ist darauf ausgerichtet, Risiken zu erkennen, zu quantifizieren und zu bewirtschaften.
  4. Die Auffangeinrichtung geht bei der Vermögensbewirtschaftung grundsätzlich nicht vom Glauben an die Prognosefähigkeit betreffend die Entwicklung von Finanzmärkten und makroökonomischen Grössen aus. Sie berücksichtigt bei ihrer Anlagetätigkeit jedoch diesbezüglich mögliche Szenarien.
  5. Die Organisation ist so ausgelegt, dass alle Anlageentscheide gut nachvollziehbar sind und stufengerecht, dem Fachwissen entsprechend gefällt und regelmässig überprüft werden.
  6. Als Anleger sind sich die Verantwortlichen bei der Auffangeinrichtung der ethischen, ökologischen und sozialpolitischen Verantwortung bewusst und berücksichtigen dies im Investitionsverhalten.
  7. Die wesentlichen Aufträge werden unter Wettbewerbsbedingungen erteilt.

Nachhaltigkeit

Stellungnahme zum Thema „verantwortungsvolles Anlegen“

Für die verantwortlichen Organe der Stiftung Auffangeinrichtung ist die langfristig erfolgreiche Kapitalanlage aufgrund der gesetzlich verankerten, treuhänderischen Sorgfaltspflicht von zentraler Bedeutung. Die Anlagestrategie und deren Umsetzung sind darauf ausgerichtet, unter Berücksichtigung der eingeschränkten Risikofähigkeit, eine optimale Rendite auf den Kapitalanlagen zu erzielen. Weil Vermögensverwaltungskosten erwiesenermassen einen direkten und erheblichen Einfluss auf die langfristige Rendite haben, achtet die Auffangeinrichtung stark auf eine effiziente, kostenoptimierte Umsetzung der Anlagestrategie. Die Vergabe von Vermögensverwaltungsmandaten folgt nach dem Wettbewerb-Prinzip. Dabei werden u. A. auch ESG-Kriterien berücksichtigt.

Die Auffangeinrichtung verzichtet explizit auf die Beteiligung an Firmen, welche sich nicht an die Osloer Abkommen gegen die Herstellung und Verbreitung von Streubomben und Personenminen halten. Ebenfalls ausgeschlossen sind Anlagen in Lebensmittelkontrakte. Zudem hält sich die Auffangeinrichtung an allfällige Sanktionsregime der Schweiz und der UNO.

Die Stimmrechte welche der Auffangeinrichtung aus den Beteiligungen an kotierten Schweizer Unternehmen zustehen, werden ausnahmslos aktiv im Interesse der Versicherten wahrgenommen. Dies geschieht insbesondere, indem auf die nachhaltige Mehrung des Vorsorgevermögens geachtet wird (gemäss Art. 71 Abs. 1 BVG).


Performance

Perf. %

DG %*

FZK

  -0.24

   107.54

BVG

  -0.37

   112.39

ALV

  -0.23

   178.88

Gesamt

  -0.28

   110.70

 Stand 31.08.2018 (YTD)

*geschätzter Deckungsgrad

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Stiftung
Auffangeinrichtung BVG
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8050 Zürich

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