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Medieninfo vom 19.01.2011

19.01.2011

Die Stiftung Auffangeinrichtung BVG konnte dieses Jahr ihre Verwaltungskosten in allen Geschäftsbereichen markant reduzieren und gibt diese Einsparungen ab Januar 2011 an die Versicherten weiter.

Dies wirkt sich beispielsweise bei der Sammelstiftung im am häufigsten verwendeten Plan (Plan AN: BVG-Minimum für Arbeitnehmer) um bis zu 65% aus, wird doch der Beitragssatz von 2.3% auf 1.4% des versicherten Lohnes gesenkt. Der Verwaltungskostenbeitrag beträgt neu im Minimum CHF 72, im Maximum CHF 480 pro Jahr. Bei den Freizügigkeitskonten wird zukünftig gar ganz auf die Erhebung von Verwaltungskosten verzichtet.

Die Stiftung Auffangeinrichtung BVG ist eine Vorsorgeeinrichtung von nationaler Bedeutung mit Zweigstellen im Tessin, in der Westschweiz und in der Deutschschweiz. Sie versteht sich als Ergänzung zu den privatwirtschaftlichen Anbietern im Markt der beruflichen Vorsorge und erfüllt im Auftrag der Sozialpartner und des Bundes vielfältige gesetzliche Aufgaben speziell für kleinere und mittlere Unternehmen sowie für Einzelpersonen.

Senkung der Verwaltungskostenbeiträge im Geschäftsbereich BVG

Im Zuge der Realisierung von namhaften Einsparungen im Geschäftsbereich BVG (Sammelstiftung) und der Tatsache, dass die eingenommenen Verwaltungskostenbeiträge die Ausgaben deutlich übersteigen, werden die Verwaltungskostenbeiträge ab 1.Januar 2011 in allen Plänen auf 1.4% des versicherten Lohnes festgelegt.

Der Aufwand für die Verwaltung einer versicherten Person ist vollkommen unabhängig von der Höhe des versicherten Lohnes. Trotzdem wird er in der Regel in Prozent desselben verrechnet, was eine gewisse Solidarität zur Folge hat. Bisher reichte die Spannweite der Verwaltungskosten im Plan AN von CHF 79 bis CHF 1'337. Der hohe Maximal-Betrag wurde oft kritisiert, weil er sich betriebswirtschaftlich kaum rechtfertigen lässt, andererseits gab es auch Einwände speziell von jüngeren Versicherten, weil bei ihnen der Anteil der Verwaltungskosten am Gesamtbeitrag aufgrund der tieferen Altersgutschriften viel höher ist als bei älteren Versicherten. Mit der Reduktion des Prozentsatzes auf 1.4% und dem unteren bzw. oberen Plafond von CHF 72 bzw. CHF 480 wird dem betriebswirtschaftlichen Aspekt besser Rechnung getragen. Die „soziale Ausgewogenheit“ (tiefere Einkommen bezahlen weniger als hohe) wird beibehalten.

Mit der Anpassung per 01.01.2011 werden mehrere Ziele erreicht:

- Die erzielten Kosteneinsparungen werden an die Kunden weitergegeben
- Die Auffangeinrichtung bewegt sich im Bereich der im Markt üblichen Konditionen
- Das neue Modell soll ein zusätzlicher Anreiz sein, Arbeitgeber mit nur einem Beschäftigten und tiefem Lohn zu günstigen Bedingungen zu versichern
- Dem sozialen Ausgleich wird weiterhin Rechnung getragen

Verzicht auf Verwaltungskosten im Geschäftsbereich Freizügigkeitskonten

Seit dem Jahr 2009 verwaltet die Stiftung Auffangeinrichtung BVG ihre Freizügigkeitsbestände selber. Dafür baute sie eine interne Informatiklösung auf, die strikt prozessbezogenes Arbeiten und damit eine kompromisslose Standardisierung erlaubt und einen hohen Automatisierungsgrad aufweist. Dank dieser Massnahme konnte sie die Verwaltungskosten signifikant senken und gleichzeitig den Dienstleistungsumfang erhöhen. Neben dem gehobenen Service profitieren die Kunden nun ein zweites Mal: Ab 1. Januar 2011 verzichtet die Stiftung auf Verwaltungsspesen und gibt damit ihre Kostenersparnisse direkt an die Kontoinhaber weiter. Vor allem bei Personen mit tiefen Freizügigkeitsleistungen, wirkt sich dies spürbar aus.

Neben der Effizienzsteigerung wurde diese Massnahme auch durch die risikogerechte Anlagestrategie sowie die rigorose Kostenkontrolle im Bereich der Kapitalanlagen ermöglicht. Die Anlagestrategie hat sich in diesem Jahr mit rekordtiefen Zinsen, uneinheitlich tendierenden Aktienmärkten- und gegenüber dem Schweizer Franken schwachen Währungsmärkten bestens bewährt.

19.01.2011


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